Cybernews von abat
Cybersecurity ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen jeder Größe. Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten, Einblicke und Hintergrundinformationen zu den Themen IT-Sicherheit, Cyberbedrohungen und digitale Resilienz. Unser Ziel ist es, komplexe Entwicklungen verständlich einzuordnen und relevante Trends frühzeitig sichtbar zu machen.
- 31. Juli 2026
- 30. Juni 2026
- 15. Juni 2026
KI führt autonomen Cyberangriff aus
Am 21. Juli 2026 machten OpenAI und Hugging Face einen Sicherheitsvorfall öffentlich. Bei einer internen Prüfung bauten mehrere KI-Modelle von OpenAI eigenständig eine Angriffskette auf. Über eine unbekannte Zero-Day-Lücke brachen sie aus der Testumgebung aus und drangen in die Produktivsysteme von Hugging Face vor. OpenAI spricht von einem beispiellosen Cybervorfall. Kritische Stimmen sehen darin auch einen provozierten, PR-wirksamen Auftritt, der die bereits mächtigen Fähigkeiten solcher Modelle jedoch belegt.
Der Fall bestätigt die jüngste Warnung des BSI: KI senkt Aufwand und Einstiegshürden für Angriffe und findet Schwachstellen zunehmend autonom, selbst in realen Systemen ohne Quellcode. Damit zählt für Unternehmen weniger, ob Lücken bestehen, als wie weit ein automatisierter Angreifer käme. Gerade gewachsene SAP-Landschaften bieten dafür eine große Angriffsfläche.
Das BSI belässt es nicht bei der Warnung. Mit der AI Audit and Assurance Assessment Architecture (A5) hat es eine modulare Prüfarchitektur für KI-Systeme vorgelegt, aktuell als Community-Draft. Sie richtet sich an alle Beteiligten entlang der KI-Wertschöpfungskette, von Entwicklung über Betrieb bis Beschaffung, und liefert Kriterien und eine Methodik, um die Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen systematisch zu bewerten. Auch abat als Hersteller von KI-Architekturen und Lösungen denkt Sicherheit von Beginn an mit: Durch sichere Entwicklung, konsequentes Monitoring, KI-gestützte Penetrationstests und konsequentes Hardening.
Quelle:
https://openai.com/index/hugging-face-model-evaluation-security-incident/
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Kuenstliche-Intelligenz/A5/A5_node.html
KI verändert die Cybersicherheitslage – das BSI sieht einen grundlegenden Wandel.
In einer neuen IT-Sicherheitsinformation warnt das BSI: Künstliche Intelligenz beschleunigt das Entdecken und Ausnutzen von Schwachstellen erheblich. Aktuelle Systeme können Sicherheitslücken zunehmend weitgehend autonom finden, analysieren und in nutzbare Angriffe überführen – nicht mehr nur überzeugende Phishing-Mails schreiben.
Das Problem ist strukturell: KI senkt Aufwand, Zeit und Einstiegshürden für Angriffe. Angreifer profitieren von Geschwindigkeit und Automatisierung, die Verteidigung bleibt an reale Betriebsgrenzen gebunden.
Genau diese Erfahrungen machen wir auch bei abat: In unserem Cybersecurity-Bereich evaluieren wir mit den Frontier-Modellen aktueller LLMs die Auswirkungen auf die IT-Sicherheit und vor allem die Bedrohungslage für SAP-Landschaften. Dazu gehören auf der offensiven Sicht das unterstützte Pentesting sowie die Entwicklung von Pentesting-Tools und Exploits als auch auf der defensiven Seite die sichere Architektur von KI-Infrastrukturen oder die sichere Entwicklung mithilfe von KI.
Die Empfehlung des BSI gegen solche aktuellen Bedrohungen: Angriffsfläche reduzieren, Patch-Prozesse beschleunigen und die Reaktionsfähigkeit stärken.
Doch wie reduziert und härtet man die Angriffsfläche und stärkt gleichzeitig die Reaktionsfähigkeit? Gerade bei SAP-Landschaften bietet sich hier der Blick durch die Brille des Angreifers. Wie weit würde ein potenzieller Angreifer mit gephishten Zugangsdaten kommen? Welches Business-Risiken entstehen dadurch und wie stark bedrohen sie das Unternehmen? Solche Fragen können mit einem Penetrationstest geklärt werden, der einem sowohl Transparenz über tatsächlich ausnutzbare Schwachstellen herstellt als auch priorisierte Handlungsempfehlungen mit klarem Business Impact bereitstellt. Bei abat haben wir uns auf diese Tests spezialisiert – fragen Sie uns hierzu gerne an.
Infostealer-Malware: 124 Millionen Passwörter kompromittiert
Am 15. Juni 2026 hat der Datenleck-Prüfdienst HaveIBeenPwned (HIBP) seine Datenbank um rund 56,3 Millionen E-Mail-Adressen und 124 Millionen Passwörter erweitert. Die Daten stammen aus sogenannten Stealer-Logs, also Protokolldateien, die von Infostealer-Schadsoftware direkt auf den Geräten der Betroffenen erzeugt wurden. Der Datensatz basiert auf Hunderten Millionen einzelner Protokolldatensätze, über die konkrete Herkunft macht HIBP keine Angaben.
Für Unternehmen mit ungehärteten SAP-Umgebungen ergeben sich daraus mehrere Angriffsvektoren: Über den proprietären Client SAP GUI zum Beispiel lassen sich auf einem kompromittierten SAP-System Betriebssystembefehle auf den Rechnern aller angemeldeten Anwender ausführen, mit deren jeweiligen lokalen Rechten. Ein Angreifer könnte diesen Weg nutzen, um Infostealer auf den Endgeräten zu installieren und so nahezu gleichzeitig alle SAP-Arbeitsplätze eines Unternehmens angreifen. Kompromittierte Zugangsdaten und ein unsicheres SAP-System bedingen sich damit gegenseitig.
Um Angriffen mit diesen kompromittierten Zugangsdaten präventiv vorzubeugen, sollten Unternehmen betroffene Konten über HIBP identifizieren und ggf. Sicherungsmaßnahmen treffen und accountübergreifend Multi-Faktor-Authentifizierung konsequent einführen. Ebenso empfiehlt sich eine aktive Prüfung der SAP-Systemlandschaft auf Schwachstellen. Mit einem SAP-Penetrationstest lässt sich feststellen, ob ein Angreifer über diese Angriffsvektoren in kritische Systeme eindringen könnte.
KI führt autonomen Cyberangriff aus
Am 21. Juli 2026 machten OpenAI und Hugging Face einen Sicherheitsvorfall öffentlich. Bei einer internen Prüfung bauten mehrere KI-Modelle von OpenAI eigenständig eine Angriffskette auf. Über eine unbekannte Zero-Day-Lücke brachen sie aus der Testumgebung aus und drangen in die Produktivsysteme von Hugging Face vor. OpenAI spricht von einem beispiellosen Cybervorfall. Kritische Stimmen sehen darin auch einen provozierten, PR-wirksamen Auftritt, der die bereits mächtigen Fähigkeiten solcher Modelle jedoch belegt.
Der Fall bestätigt die jüngste Warnung des BSI: KI senkt Aufwand und Einstiegshürden für Angriffe und findet Schwachstellen zunehmend autonom, selbst in realen Systemen ohne Quellcode. Damit zählt für Unternehmen weniger, ob Lücken bestehen, als wie weit ein automatisierter Angreifer käme. Gerade gewachsene SAP-Landschaften bieten dafür eine große Angriffsfläche.
Das BSI belässt es nicht bei der Warnung. Mit der AI Audit and Assurance Assessment Architecture (A5) hat es eine modulare Prüfarchitektur für KI-Systeme vorgelegt, aktuell als Community-Draft. Sie richtet sich an alle Beteiligten entlang der KI-Wertschöpfungskette, von Entwicklung über Betrieb bis Beschaffung, und liefert Kriterien und eine Methodik, um die Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen systematisch zu bewerten. Auch abat als Hersteller von KI-Architekturen und Lösungen denkt Sicherheit von Beginn an mit: Durch sichere Entwicklung, konsequentes Monitoring, KI-gestützte Penetrationstests und konsequentes Hardening.
Quelle:
https://openai.com/index/hugging-face-model-evaluation-security-incident/
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Kuenstliche-Intelligenz/A5/A5_node.html
KI verändert die Cybersicherheitslage – das BSI sieht einen grundlegenden Wandel.
In einer neuen IT-Sicherheitsinformation warnt das BSI: Künstliche Intelligenz beschleunigt das Entdecken und Ausnutzen von Schwachstellen erheblich. Aktuelle Systeme können Sicherheitslücken zunehmend weitgehend autonom finden, analysieren und in nutzbare Angriffe überführen – nicht mehr nur überzeugende Phishing-Mails schreiben.
Das Problem ist strukturell: KI senkt Aufwand, Zeit und Einstiegshürden für Angriffe. Angreifer profitieren von Geschwindigkeit und Automatisierung, die Verteidigung bleibt an reale Betriebsgrenzen gebunden.
Genau diese Erfahrungen machen wir auch bei abat: In unserem Cybersecurity-Bereich evaluieren wir mit den Frontier-Modellen aktueller LLMs die Auswirkungen auf die IT-Sicherheit und vor allem die Bedrohungslage für SAP-Landschaften. Dazu gehören auf der offensiven Sicht das unterstützte Pentesting sowie die Entwicklung von Pentesting-Tools und Exploits als auch auf der defensiven Seite die sichere Architektur von KI-Infrastrukturen oder die sichere Entwicklung mithilfe von KI.
Die Empfehlung des BSI gegen solche aktuellen Bedrohungen: Angriffsfläche reduzieren, Patch-Prozesse beschleunigen und die Reaktionsfähigkeit stärken.
Doch wie reduziert und härtet man die Angriffsfläche und stärkt gleichzeitig die Reaktionsfähigkeit? Gerade bei SAP-Landschaften bietet sich hier der Blick durch die Brille des Angreifers. Wie weit würde ein potenzieller Angreifer mit gephishten Zugangsdaten kommen? Welches Business-Risiken entstehen dadurch und wie stark bedrohen sie das Unternehmen? Solche Fragen können mit einem Penetrationstest geklärt werden, der einem sowohl Transparenz über tatsächlich ausnutzbare Schwachstellen herstellt als auch priorisierte Handlungsempfehlungen mit klarem Business Impact bereitstellt. Bei abat haben wir uns auf diese Tests spezialisiert – fragen Sie uns hierzu gerne an.
Infostealer-Malware: 124 Millionen Passwörter kompromittiert
Am 15. Juni 2026 hat der Datenleck-Prüfdienst HaveIBeenPwned (HIBP) seine Datenbank um rund 56,3 Millionen E-Mail-Adressen und 124 Millionen Passwörter erweitert. Die Daten stammen aus sogenannten Stealer-Logs, also Protokolldateien, die von Infostealer-Schadsoftware direkt auf den Geräten der Betroffenen erzeugt wurden. Der Datensatz basiert auf Hunderten Millionen einzelner Protokolldatensätze, über die konkrete Herkunft macht HIBP keine Angaben.
Für Unternehmen mit ungehärteten SAP-Umgebungen ergeben sich daraus mehrere Angriffsvektoren: Über den proprietären Client SAP GUI zum Beispiel lassen sich auf einem kompromittierten SAP-System Betriebssystembefehle auf den Rechnern aller angemeldeten Anwender ausführen, mit deren jeweiligen lokalen Rechten. Ein Angreifer könnte diesen Weg nutzen, um Infostealer auf den Endgeräten zu installieren und so nahezu gleichzeitig alle SAP-Arbeitsplätze eines Unternehmens angreifen. Kompromittierte Zugangsdaten und ein unsicheres SAP-System bedingen sich damit gegenseitig.
Um Angriffen mit diesen kompromittierten Zugangsdaten präventiv vorzubeugen, sollten Unternehmen betroffene Konten über HIBP identifizieren und ggf. Sicherungsmaßnahmen treffen und accountübergreifend Multi-Faktor-Authentifizierung konsequent einführen. Ebenso empfiehlt sich eine aktive Prüfung der SAP-Systemlandschaft auf Schwachstellen. Mit einem SAP-Penetrationstest lässt sich feststellen, ob ein Angreifer über diese Angriffsvektoren in kritische Systeme eindringen könnte.
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