Unsere Geschichte

Was hat die Gründer 1998 bewogen, sich mit der abat selbständig zu machen?  

Alle vier (v.l.n.r. Gyde Wortmann, Holger Pralle, Hinrich Meisterknecht und Ronald Wermann) hatten zu diesem Zeitpunkt bereits Erfahrung als Manager in verschiedenen Konzernen und ein sicheres und sehr gutes Einkommen - warum also alles riskieren und den unsicheren Weg in die Selbständigkeit gehen?

Im Vordergrund stand natürlich die Arbeit für das eigene Unternehmen. Aber gleich danach kam der Wunsch, ein etwas anderes Unternehmen zu führen. Denn alle hatten die unterschiedlichsten Führungsstile und -instrumente kennengelernt, die oft nicht besonders gut waren. Da wurde Druck ausgeübt, wo Motivation und Vorbild sicher genauso gute, wenn nicht sogar bessere Ergebnisse gebracht hätten.

Wachstum oder Qualitätssteigerung wurden durch strenge Regeln oder ausgeschöpfte Budgets behindert und maximales EBIT war das einzige Credo. Entweder war man mindestens doppelt so gut wie alle anderen oder man musste mit Ellenbogenmentalität die persönliche Karriere vorantreiben. Viel zu viel Zeit wurde damit verbracht, Budgets zu verteidigen, Ziele zu erreichen, interne Intrigen abzuwehren und unnötige administrative Aufgaben zu erledigen. Es gibt also viel Potenzial für Verbesserungen.

Am 1. Januar 1999 startete abat operativ, ohne einen einzigen Kunden, aber mit 9 Mitarbeitenden und den 4 Gründer*innen. Neben der Kundenakquisition blieb genügend Zeit, alle internen Prozesse und den Umgang miteinander gemeinsam zu definieren. Von Anfang an gab es nur eine Hierarchie: Geschäftsleitung und Mitarbeitende, wobei sich die Geschäftsleitung als Coach verstand. Das einzige Budget für alle möglichen Kostenarten war das EBIT. So wurde sichergestellt, dass keine Verluste gemacht wurden, sondern dort Geld ausgegeben werden konnte, wo es sinnvoll war. Was 1999 revolutionär war, heisst heute New Work und Beyond Budgeting. Auch heute, mit über 500 Mitarbeitenden in der AG und weiteren 300 in den Tochtergesellschaften, gibt es nur das Management und die Mitarbeitenden, so gut wie keine festen Regeln und nur Leitplanken, wie etwas zu tun ist. Das ermöglicht allen im Unternehmen „Freiraum für Neues“.

1998, Gründung der act GmbH

Es beginnt mit einer Idee und 13 Mitarbeiter*innen

1999, Service Partner der SAP AG

Schwerpunkt Automotive

2001, Umfirmierung zur abat AG

Das Unternehmen wächst:

  • 48 Mitarbeiter*innen
  • 8 Mio. Euro Umsatz

2004, abat wird international

  • BELabat, MEXabat, abatUS
  • Standorte in Belarus, Mexiko, USA

2009, abat wird Produkthaus

Gründung der abat+ GmbH für Manufacturing Execution System (MES)

Seit 2013, Bester Arbeitgeber Deutschlands

Top Job Qualitätssiegel: 2013, 2015, 2017, 2021

Weitere Auszeichnungen:

  • Kununu Top Company
  • Kununu Open Company
  • Förderer der neuen Wirtschaft
  • Happy Working Place
  • Great Place to Work

2015, SAP Recognized Expertise

  • in Automotive (Deutschland)
  • in SAP S/4HANA (Deutschland)
  • in Supply Chain Management (Deutschland)
  • in Travel & Transportation (Deutschland)
  • in Costumer Products (Deutschland)

2016, abat erweitert das Portfolio

Nachhaltigkeitsberatung
 

2017, Beteiligung an ID-Impuls GmbH

Nachhaltigkeitsberichterstattung

2018, abat wird ISO 27001 zertifiziert

Erweiterung der Geschäftsfelder:
Beratung im Bereich der Informationssicherheit

2019, abat wird SAP Gold Partner

und ist

  • SAP Service Partner (PartnerEdge Service)
  • SAP Entwicklungspartner (PartnerEdge Build)
  • SAP Vertriebspartner (PartnerEdge Sell)

2020, abat richtet eigenes TV-Studio ein

Zusammenhalt trotz Corona durch Live-Produktionen von:

  • Webinaren für Kunden und
  • interne News für Mitarbeiter*innen

2021, abat wird immer leistungsfähiger 

über 800 Mitarbeiter*innen und ein Umsatz von über 80 Mio. (2021)

2022, abat erschließt neue Potenziale

  • Ausbau der Präsenz in Osteuropa durch Gründung der abat LT in Vilnius (Litauen)
  • Gründung eines neuen Standortes in Oberhausen

2023, abat goes East

Gründung von abatCN in Beijing (China)