Forschungsprojekt zum Aufbau eines (Re-)Sequenzierungs-Hubs im Saarland
Mit preAIrranging startet ein gemeinsames Forschungsprojekt der abat+ GmbH, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität des Saarlandes. Das Projekt, welches aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert wird, zielt auf den Aufbau eines offenen und skalierbaren (Re-)Sequenzierungs-Hubs, der Produktions- und andere sequenzielle Entscheidungsprozesse daten- und KI-gestützt optimieren kann. Das Projekt wird von Philipp Stopp (abat+ GmbH), Timo Philipp Gros (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) und Prof. Dr. Verena Wolf (Universität des Saarlandes) geleitet.
Hintergrund des Vorhabens ist die zunehmende Komplexität von Produktions- und Planungsprozessen. Variierende Produktkonfigurationen, kürzere Innovationszyklen und dynamische Rahmenbedingungen bringen klassische Planungssysteme zunehmend an ihre Grenzen. Genau hier setzt preAIrranging an.
Im ersten Projektjahr stehen der Aufbau der technologischen Infrastruktur, die Konzeption der Plattform und des Dashboards sowie die Übertragung bestehender Vorarbeiten auf die neue Lösung im Fokus. Ergänzt wird dies durch Forschungsarbeiten rund um digitale Zwillinge und KI-gestützte Resequenzierung. Ziel des Projekts ist es, die Konzeption des Hubs abzuschließen und damit die Grundlage für dessen spätere praktische Nutzung zu schaffen. Erste Lösungsansätze sollen dabei bereits zeigen, wie KI künftig Planungs- und Sequenzierungsaufgaben unterstützen kann. Darüber hinaus ist mit reAIrranging bereits ein Folgeprojekt geplant.
Wir freuen uns, dieses Vorhaben gemeinsam mit unseren Projektpartnern voranzutreiben und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung innovativer KI-Technologien im Saarland zu leisten.